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In zwölf Stunden wird ein gigantischer Meteorit jegliches Leben auf der Erde auslöschen. James will den großen Knall zugedröhnt bei einem finalen, ultimativen Rave erleben. Aber dann trifft er die junge Rose, die verzweifelt versucht, ihren Vater zu finden. James muss entscheiden, was ihm wirklich wichtig ist.

THESE FINAL HOURS ist ein packender Endzeitthriller, der eine faszinierende Frage stellt: Wie wird die Menschheit auf einen unabwendbaren Weltuntergang reagieren? Mit ungeheurer Wucht und in den warmen Farben der australischen Landschaft erzählt der Film von einer Zivilisation, die in ihren primitiven, triebgesteuerten Urzustand zurückgeworfen wird.

  • Woher stammt die Filmidee?

    Mit dem Schreiben des Drehbuchs begann ich bereits im Spätsommer 2009. Dabei habe ich mich insbesondere von Filmen wie 28 DAYS LATER oder TV-Serien wie TWILIGHT ZONE inspirieren lassen, in welchen menschliche Elemente und die Frage „Was würdest du in deinen letzten Stunden tun?“ im Fokus stehen. In THESE FINAL HOURS erzähle ich somit meine Version der Weltuntergangsstory, unter Berücksichtigung all jener Dinge, die ich am SciFi-Genre am meisten liebe.

    Während ich am ersten Drehbuchentwurf arbeitete, stieß ich auf ein interessantes zehnminütiges YouTube-Video. Dieses zeigt sehr detailliert, dass sich die Erde bei einem Asteroideneinschlag wie eine Orange schälen und innerhalb von 24 Stunden in einen Feuerball verwandeln würde. Ich malte mir aus, wie es wohl wäre, wenn Australien der letzte Ort auf Erden ist – es würde innerhalb eines Tages immer heißer und lauter werden und die Menschen müssten sich mit der grausamen Tatsache auseinandersetzen, dass sie den genauen Zeitpunkt ihres Todes kennen.

  • James‘ Charakter

    Es war eine Sache, ein apokalyptisches Szenario zu entwickeln. Eine andere war es, passende Charaktere zu finden, die meine Filmidee vorantreiben würden. Ich wollte den letzten Tag der Menschheit durch die Augen des Durchschnittsbürgers James zeigen – ein Kerl, unfähig sich mit dem unwiderruflichen Weltende auseinanderzusetzen und der dieses lieber zugedröhnt auf einer großen Party erleben möchte. Doch letztlich realisiert er, dass es niemals zu spät ist Verantwortung zu übernehmen, auch wenn die Apokalypse kurz bevorsteht.

    Ich fand in Schauspieler Nathan Phillips meinen perfekten James, denn er verkörpert genau jenen Typ Mann, wie ich ihn im Sinn hatte. Nathan schaffte es, seiner Rolle eine sehr persönliche Note zu verleihen; es war wirklich beeindruckend, ihm bei der täglichen Arbeit zuschauen zu dürfen.

  • Der Cast

    Ich bin total dankbar für den tollen Cast von THESE FINAL HOURS. Angourie Rice kannte ich bereits aus früheren Projekten, deswegen wusste ich, dass sie eine fantastische Rose und die perfekte Ergänzung zu Nathan abgeben würde – quasi das Ying zu seinem Yang. Im Film fordert Rose permanent James Tugenden ein, bis dieser schließlich die Verantwortung für sie übernimmt und zur Vaterfigur avanciert. Angourie ist eine außergewöhnliche Schauspielerin, die unglaublich reif für ihr Alter ist.

    Jessica de Gouw als Zoe und Kathryn Beck als Vicky sind wie Feuer und Eis, da sie sinnbildlich für James charakterliche Ambivalenz stehen. Durch ihre Gegensätzlichkeit bringen sie eine tolle Dynamik in die Geschichte. Beide ließen eigene Ideen in ihre Rollen mit einfließen, wodurch sie die Leinwand förmlich zum Leuchten brachten. Es war ein absolutes Privileg für mich, mit diesem ausgewogenen Ensemble zusammenarbeiten zu dürfen.

  • Die kreative Vision

    Die größte Herausforderung bestand sicherlich darin, trotz eines niedrigen Budgets, die bevorstehende Apokalypse stimmungsvoll einzufangen. Um die bröckelnde Gesellschaft abbilden und eine raue Atmosphäre erzeugen zu können, haben wir unsere Außenszenen in und um Perth gedreht. Eine verlassene Eislaufhalle, halbfertige Wohnsiedlungen, leere Vorortstraßen – all diese mystischen Schauplätze rufen ein Gefühl beklemmender Einsamkeit hervor.

    Die aufsteigende Hitze, eingefangen in düsteren und warmen Bildern, und die anschwellende Geräuschkulisse sind weitere zentrale Elemente, die ein intensives Seherlebnis erzeugen und es dem Publikum ermöglichen, sich direkt in James Gefühlswelt hineinzuversetzen. THESE FINAL HOURS ist somit nicht nur ein Kinoabenteuer, dass dem Publikum den Atem raubt, sondern es regt auch dazu an, über eigene Beziehungen nachzudenken und sich mit der Frage auseinanderzusetzen „Was würde ich kurz vor dem Weltuntergang tun?“.

ÜBER DEN REGISSEUR
Zak Hilditch

Zak Hilditch ist ein aufstrebendes Regietalent aus Australien. Er studierte Filmwissenschaften an der Curtin University in Perth und schloss sein Studium 2004 ab. THESE FINAL HOURS ist sein erster finanzierter Spielfilm, welcher im Rahmen des Screen Australia’s Springboard Program und mit Förderung von ScreenWest realisiert wurde. Die fünfwöchigen Dreharbeiten fanden Ende 2012 in Westaustralien statt.

Darüber hinaus stand er mit seinem SciFi-Kurzfilm TRANSMISSION, konzipiert als Gegenstück zu THESE FINAL HOURS, im Wettbewerb des Tribeca Film Festival 2012 und gewann zudem vier Auszeichnungen beim St Kilda Film Festival 2012 (u.a. in der Kategorie „Bester Film“ und „Beste Regie“) sowie den Preis für das beste Kurzfilmdrehbuch bei den AACTA Awards 2013.

ÜBER DEN CAST
Nathan Phillips als JAMES

Phillips hat sich bereits in zahlreichen Filmen einen Namen als vielseitiger Schauspieler machen können, unter anderem im preisgekrönten AUSTRALIAN RULES, in WOLF CREEK sowie im Apokalypse-Film THESE FINAL HOURS.

In seiner nunmehr zwölfjährigen Karriere arbeitete er nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera als Beleuchter, Schauspiellehrer, Kamera-Assistent, Autor, Produzent und Regisseur. Sein Regiedebüt gab er mit dem Kurzfilm MESSAGE FROM THE CEO, welcher weltweit veröffentlich wurde und zudem auf dem St Kilda Film Festival lief. Der vielseitige Künstler arbeitet darüber hinaus als qualifizierter Yogalehrer und als Modedesigner für sein Label The White Wolf.

Angourie Rice als ROSE

Aufgewachsen in einer kreativen Familie begann Rice ihre Schauspielkarriere mit diversen Kurzfilmen und nationalen Werbespots. Die Filmbranche wurde erstmals auf sie aufmerksam durch ihre Rolle der Lilly im Kurzfilm TRANSMISSION, für die sie beim St Kilda Film Festival den Preis für die „Beste Darstellerin“ erhielt. Neben ihrer Hauptrolle in THESE FINAL HOURS hat sie seither in vielen weiteren Projekten mitgewirkt, beispielsweise in dem von BBC und 20th Century Fox produzierten Spielfilm DINOSAURIER 3D – IM REICH DER GIGANTEN. Angourie Rice gehört somit definitiv zu den Nachwuchsschauspielerinnen, die man im Auge behalten sollte.